TCM & Entspannungspädagogik-Bereiche
Massage & Akupressur

Berührt zu werden, der gewollte, körperliche Kontakt, sind Grundbedürfnisse, die jeder Mensch in sich trägt. Wie Pflanzen, die nicht gegossen werden, verkümmert der Mensch, der nicht berührt wird oder kennen Sie jemanden, der eine entspannende Nackenmassage ablehnen würde? Alleine der Gedanke daran löst bei vielen schon ein Wohlgefühl aus.
Die Massage und Akupressur, die ich in meinen Ausbildungen und Kurse unterrichte, hascht allerdings nicht nach einem Wellnesseffekt. Die Akupressur, Qigong- und Reflexzonenmassage zielen auf die Verbesserung des körperlichen Zustandes ab.
Ihr Körper bietet über die bekannten, klassischen Meridianverläufe und der darauf befindlichen Punkte die Möglichkeit, das „Innenleben“ von außen her zu beeinflussen. Die Ohren, Hände und Füße sind ein Spielbild der Organe. Hier findet sich das „Große“ im „Kleinen“ wieder, was als ein Grundprinzip der chinesischen Medizin gilt. Erfahren Sie wie leicht Sie das selbst für Ihr Wohlbefinden erlernen können.
Meditation & Entspannung

Stress ist ein permanenter Begleiter unseres Lebens und ein wichtiger Faktor, der Einfluss auf uns ausübt. Der früher als „Managerkrankheit“ in Verruf geratene Zustand, betrifft uns alle und ist aus dem Alltag nicht wegzudenken. Die Stressreaktionen im Körper laufen ab, ob wir das wollen oder nicht, aber dieser negativ besetze Begriff, birgt ungeahnte Möglichkeiten in sich und hat das Überleben der Menschheit gesichert.
Positiver Stress ist die Antriebsfeder, die Sie in Ihrem Leben voranbringt. Ihre Aufgabe besteht darin, den positiven Stress als solchen zu erkennen und anzuerkennen, den negativen Stress hingegen, regelmäßig abzubauen. Ihre Hilfsmittel für diese Aufgabe sind Meditation und Entspannung. Erlernen Sie einige oder auch mehrere Techniken und nehmen Sie regelmäßig eine Auszeit, denn wer glaubt, dass der Jahresurlaub ausreicht, um die Anspannung eines ganzen Jahres zu kompensieren, irrt sich auf gesundheitsschädliche Weise.
Als zertifizierter Kursleiter für klassisches Autogenes Training (AT) und für Innovatives Autogenes Training, das ich bei der Begründerin der Methode, Else Müller erlernen durfte, integriere ich beide Methoden in meine Seminare. Sie sind auch Bestandteil meines Projekts
„Visionen werden Wirklichkeit – Autogen integrale Trainingsprogramme“.
Ernährung

„Medizin schmeckt nicht“, die altchinesische Gesundheitsernährung kann das sehr wohl. Eine Ernährungsumstellung gehört bei gesundheitlichen Problemen zu den wirkungsvollsten Methoden, um eine Genesung herbeizuführen.
Jeder Mensch, der schon einmal eine Diät durchlebt hat weiß, wie schwierig Veränderung ist und gerade unsere Ernährung ist im Laufe des Lebens zum Ritual geworden. Diese gängigen Handlungsweisen geben bestimmen unser Leben. Sie bringen durch die Routine Sicherheit in unsere Abläufe, sorgen aber auch für Unbeweglichkeit, wenn Sie Besitz von uns ergreifen.
Die chinesische Gesundheitsdiät setzt nicht auf Kalorien-, Vitamin- oder Fettgehalt, sie zieht ihre Schlüsse aus der Art des Wachstums der Nahrungsmittel und aus langer Erfahrung, was welche Lebensmittel bewirken können. Daher gibt es folgende, grundsätzliche Einteilung der Nahrung:
- Nach dem Energiecharakter in heiße, neutrale und kalte Lebensmittel.
- Nach der Geschmacksrichtung und dadurch dem Bezug zu bestimmten Funktionskreisen. Der Nieren-Blasen-Verbindung wird beispielsweise der salzige Geschmack zugeordnet. Zuviel oder zu wenig Salz schaden ihm.
- Nach dem Bezug zu Organen. So stärkt Honig die Lunge.
- Nach besonderen Wirkanzeigen bei bestimmten Problemen (Durchfall, Schleimbildung, Übelkeit usw.)
Mit der chinesischen „Diät“ nehmen Sie ab. Vorrangig allerdings nicht auf der Skala Ihrer Waage, aber auf jeden Fall im Hinblick auf die Gefahr zu erkranken.
Qigong & Taiji
Qigong: Eine der faszinierendsten Methoden, um für sich selbst zu sorgen, ist das Qigong (ausgesprochen „tschigung“). Methode und Begriff stammen aus China, von wo aus die Übungen in den letzten 30 Jahren ihren Weg zur weltweiten Verbreitung und Popularität angetreten haben. „Qi“ beschreibt die Lebensenergie, das Vitalpotenzial des Menschen, „Gong“ ist das Wort für die Arbeit oder Methode, die Ihnen diese innere Kraft erschließt.
Drei Hilfsmittel und zwei Wege eröffnen die Möglichkeiten zu ganzheitlichem Wohlbefinden und Gesundheit:
- Bewegung
- Atmung
- Entspannung…
…sind die Körperfunktionen und Möglichkeiten, die das Training harmonisiert und verbessert.
- Übungen in Bewegung
- Übungen in Ruhe…
…sind die Wege, die Ihnen offen stehen, um die Arbeit an Ihrer Energie zu vollbringen.
Die Qigong Methoden, die ich unterrichte habe ich bei Meister Hin Chun Got, Frau Dr. chin.med. Qin Wang und Dr.chin.med. Fan Lin erlernt. Es handelt sich dabei um folgende Methoden:
- Fünf-Elemente-Wandlungsphasen
- Achtzehn Übungen des Taiji-Qigong
- Brokatübungen
- Das Pagua
- Ausgesuchte Einzelübungen mit spezieller Indikation
Taijiquan: Ich werde häufig gefragt: „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Taiji und Qigong“. Diese Unsicherheit beruht auf der Tatsache, dass die Art sich zu bewegen, im Taiji und Qigong sich ähnlich sind. Bei beiden Methoden bewegt man sich fließend und langsam, wie in Zeitlupe. Der grundsätzliche Unterschied besteht darin, dass Taiji in seinem Ursprung eine Kampfkunst ist. Diesen Kampfcharakter werden sie beim Qigong nicht finden.
Wenn Sie ein Training bei mir besuchen, können Sie die authentische, lange Form des Wu-Stils erlernen. Was Sie dazu brauchen ist:
- Geduld
- Ausdauer und
- Gelassenheit
Das sind die Charaktereigenschaften, die Sie auf dem Weg brauchen, wenn Sie diese außergewöhnliche Körperkunst erlernen wollen.